logo! - die Kindernachrichten des ZDF
Müllproblem bei Einweg-E-Zigaretten
Einweg-E-Zigaretten landen ziemlich schnell im Müll. Sie sind also nicht nur ungesund, sondern machen auch noch einige andere Probleme.
Mehr Infos:
Vapes und E-Zigaretten enthalten aromatisierte Flüssigkeiten, also Flüssigkeiten mit Geschmack. Darin kann auch Nikotin enthalten sein. Das kann, wie bei Zigaretten, süchtig machen.
Doch auch ohne Nikotin können die Flüssigkeiten der Gesundheit schaden. Sie bestehen aus vielen verschiedenen Stoffen, die zum Beispiel dafür sorgen, dass der Dampf süßlich schmeckt - etwa nach Pfirsich, Banane oder Kiwi. Beim Einatmen gelangen die Stoffe tief in die Lunge. Manche dieser Stoffe können zum Beispiel die Augen und Atemwege reizen oder sind möglicherweise krebserregend.
Das Problem: Welche Langzeitfolgen das Dampfen für die Gesundheit hat, kann man noch gar nicht genau sagen.
Eine Einweg-E-Zigarette besteht aus Plastik, Aluminium und einem Akku, der die Flüssigkeit erhitzt. Diesen Akku kann man aber nicht wieder aufladen. Denn: Wie der Name schon sagt, ist die "Einweg-E-Zigarette" ein Wegwerf-Produkt - und damit schlecht für die Umwelt.
Denn oft werden Vapes nicht bei Recyclinghöfen oder den Fachhändlern zurückgegeben, sondern im Restmüll entsorgt. So können die Akkus nicht recycelt, also wiederverwendet werden.
Und noch ein Problem: Werden sie falsch entsorgt, können die Akkus der Einweg-E-Zigaretten einen Kurzschluss verursachen und einen kleinen Brand auslösen. Müllbetriebe sagen, dass das inzwischen regelmäßig vorkommt. Deshalb fordern sie, ebenso wie mehrere Umweltschutzorganisationen, Vapes in Deutschland zu verbieten.