logo! - die Kindernachrichten des ZDF
Welt-HPV-Tag:HPV-Impfung - Fragen und Antworten
Kinder zwischen neun und 14 Jahren sollten gegen HPV geimpft werden. Das empfehlen Impfexperten in Deutschland.
Am 4. März ist Welt-HPV-Tag. Dieser Tag soll darauf aufmerksam machen, wie wichtig es ist, sich vor dem sogenannten HP-Virus zu schützen. Denn es kann das Risiko für verschiedene Arten von Krebs erhöhen.
Was HPV ist und wie man sich damit ansteckt
04.03.2026 | 1:20 minInfos rund um die Impfung gegen HPV:
HPV ist die Abkürzung für humane Papillomviren. Zu dieser Gruppe Viren gehören viele verschiedene Typen und die sind unterschiedlich gefährlich für Menschen. Ein kleiner Teil davon kann zum Beispiel über längere Zeit zu Krebserkrankungen wie Gebärmutterhalskrebs führen. Die Impfung soll dafür sorgen, dass das Immunsystem die gefährlichen Viren schnell abwehren kann. Viele Fachleute sagen, dass so das Risiko für Gebärmutterhalskrebs sinken soll.
HP-Viren werden meist durch sehr nahen Körperkontakt übertragen – also zum Beispiel, wenn man sich intensiv küsst oder Sex hat. Damit die Impfung besonders wirksam ist, wird sie für alle Kinder empfohlen, noch bevor diese zum ersten Mal Sex haben – am besten im Alter zwischen neun und 14 Jahren. Auch für andere kann die Impfung Sinn machen. Das sollte man mit einem Arzt oder einer Ärztin besprechen.
Experten und Expertinnen gehen im Moment davon aus, dass die HPV-Impfung eine sehr sichere Impfung ist. Nebenwirkungen wie Schwellungen, Rötungen, Schmerzen an der Einstichstelle, Kopfschmerzen oder Schwindel kann es geben. Experten und Expertinnen sagen, bis auf ganz wenige Fälle sind bisher keine schweren Nebenwirkungen oder lange andauernden Erkrankungen durch die Impfung bekannt. Impfstoffe werden in Deutschland und auch weltweit regelmäßig auf ihre Sicherheit überprüft.
Eure Eltern können frei entscheiden, ob sie euch impfen lassen oder nicht. Ein Arzt oder eine Ärztin können dazu beraten und Fragen beantworten.
Es gibt Fachleute, die unter anderem befürchten, dass sich Mädchen und Frauen durch die Impfung so sicher und geschützt fühlen, dass sie sich nicht mehr so regelmäßig bei einem Frauenarzt oder einer -ärztin untersuchen lassen. Dadurch könnten Erkrankungen unbemerkt bleiben. Außerdem merken sie an, dass noch nicht bekannt ist, wie lange der Schutz der Impfung anhält.
Diesen Text hat Katrin geschrieben.
Noch mehr zu Impfungen und Gesundheit
logo!:Körper und Gesundheit