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Mit Aktionen und Plakaten
Egal, wie unterschiedlich wir sind: Alle Menschen gehören zu unserer Gesellschaft dazu. Niemand sollte ausgeschlossen werden, nur weil er beispielsweise im Rollstuhl sitzt oder eine Behinderung hat.
Weil das so wichtig ist, findet jedes Jahr am 5. Mai ein Protesttag statt. In verschiedenen Städten gehen Menschen auf die Straße. Sie fordern, dass Menschen mit Behinderung gleich behandelt werden und gleiche Rechte haben. Viele von ihnen strecken Plakate in die Luft, auf denen steht: "Mehr Inklusion!"
Heute gehen viele mit bunt bemalten Plakaten auf die Straße - wie hier in der Stadt Würzburg.
Quelle: dpaInklu.... was?!
Inklusion bedeutet so viel wie "miteinbezogen sein". Das heißt, Menschen mit Behinderung sollen überall dabei sein dürfen.
Diese Probleme gibt es bei der Inklusion
Hier bedeutet Inklusion, dass alle Kinder gemeinsam lernen - egal ob mit oder ohne Behinderung. Natürlich muss eine Schule erstmal so gebaut sein, dass auch Kinder im Rollstuhl ohne Hilfe überall hinkommen. Außerdem muss es verschiedene Betreuerinnen und Betreuer geben, die sich um die Kinder kümmern, die Hilfe beim Lernen brauchen. Das alles bedeutet für Schulen viel zusätzliche Arbeit - und kostet Geld. In der Realität fehlt all das oft. Kinder mit Behinderung können daher oft nicht einfach jede Schule besuchen, viele gehen eher auf spezielle Förderschulen.
Egal ob Volleyball spielen, Hockey, oder Schwimmen: Das Angebot von vielen Vereinen ist zum Beispiel nichts für Kinder, die im Rollstuhl sitzen. Inklusion bedeutet aber, dass das völlig egal ist und es Kurse oder Sportarten gibt, bei denen alle Kinder mitmachen können.
Unverständliche Texte, kleine Schrift, die sich nicht größer stellen lässt, Videos ohne Untertitel, flackernde Inhalte – im Internet gibt es viele Seiten, die nicht für alle Menschen gut zugänglich sind. Das könnte man aber ändern: Menschen, die zum Beispiel nicht gut hören, können Videos trotzdem verstehen, wenn sie untertitelt sind. Das Problem gibt es auch bei Inhalten auf Social Media, also Instagram, Twitter und Co.
Zum Glück gibt es auch Beispiele, die zeigen, wie gut Inklusion funktionieren kann - etwa in dieser Tanzschule: