logo! - die Kindernachrichten des ZDF
Nach der Sturzflut:Wie geht es den Menschen in Nepal?
Die Suche nach Vermissten geht weiter, gleichzeitig beginnt der Wiederaufbau. So ist die Lage nach der heftigen Sturzflut in Nepal.
Menschen suchen nach einer Sturzflut in Nepal zwischen den Trümmern und im Schlamm nach ihren Sachen.
Quelle: AFP / PEDRO PARDONach der heftigen Sturzflut Ende August in Nepal werden noch immer mehr als 5.000 Menschen vermisst. Gleichzeitig gibt es auch Hoffnung: Mehr als 10.000 Menschen konnten bisher gerettet werden.
Rettungskräfte und freiwillige Helferinnen und Helfer suchen weiter nach Menschen zwischen den Trümmern. Außerdem kehren viele Betroffene in die zerstörten Orte zurück, um beim Aufräumen zu helfen. Straßen und Wege sollen wieder frei gemacht werden, damit zum Beispiel Lebensmittel oder Medikamente schneller zu den Menschen gelangen. Dabei helfen auch Drohnen. Sie bringen die Hilfslieferungen zu Menschen, die wegen zerstörter Brücken und Straßen nur schwer erreicht werden können.
Viele Länder, darunter auch Deutschland, unterstützen Nepal mit Geld und speziellen Geräten, die dabei helfen sollen, vermisste Menschen zu suchen und Städte wieder aufzubauen.
Was war passiert?
Auf dieser Karte seht ihr, in welcher Region sich die Katastrophe ereignete.
Quelle: ZDFIm Himalaya-Gebirge kam es am 26. August zu einer heftigen Sturzflut – genauer gesagt zwischen dem Land Nepal und Tibet, einer Region, die zu China gezählt wird. Brücken wurden weggespült, viele Gebäude versanken im Schlamm.
Mehr als 1.300 Personen kamen bei dem Unglück ums Leben (Stand: 10.09. 15 Uhr). Vermutlich sind es aber noch viel mehr. Unter den Toten sind wohl sowohl Einheimische als auch Touristinnen und Touristen. Wie viele Menschen insgesamt verletzt wurden, ist noch nicht klar.
Wie konnte es zur Sturzflut kommen?
Wie es überhaupt zu so einer heftigen Sturzflut kommen konnte – darüber berichtete logo! am 01.09.2026.
01.09.2026 | 1:24 minWeitere Fragen und Antworten
Jennifer Seydel arbeitet für die Hilfsorganisation ChildAid Network und leitet den Bereich Nepal. Hier beantwortet sie Fragen zur aktuellen Lage.
Jennifer Seydel arbeitet für die Hilfsorganisation ChildAid Network und leitet den Bereich Nepal. Hier beantwortet sie Fragen zur aktuellen Lage.
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die Himalaya-Region (zu der Nepal gehört) sich schneller erwärmt als der Rest der Welt. Dadurch gibt es mehr und heftigere Regenfälle in der Gegend. Und: Gletscher schmelzen immer schneller ab, stellten Forschende in Kathmandu Anfang diesen Jahres fest. So etwas kann auch zu großen Erdrutschen führen.