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Tierversuche in Deutschland

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Mit rund 1,8 Millionen Tieren:Tierversuche gibt es auch in Deutschland

Zwar werden es weniger. Doch immer noch werden in Deutschland mit etwa 1,8 Millionen Tieren pro Jahr Tierversuche gemacht.

Eine weiße Maus sitzt auf einer Hand mit Handschuh

Quelle: dpa

Tierversuche sind in Deutschland in bestimmten Fällen erlaubt. Die meisten werden mit Nagetieren wie Mäusen und Ratten oder mit Fischen gemacht. Forschende wollen so zum Beispiel herausfinden, wie Medikamente wirken. Denn wenn sie bestimmten Tieren nicht schaden, sind sie wahrscheinlich auch für Menschen unbedenklich. Ob die getesteten Medikamente kranke Menschen aber wirklich gesund machen, können Tierversuche oft nicht zeigen.

Außerdem wird kritisiert, dass bei Tierversuchen zu viele Tiere leiden müssen. Die meisten Tiere sterben, die für Versuche benutzt werden. Deswegen fordern etwa Tierschützerinnen und Tierschützer, Tierversuche ganz abzuschaffen und stattdessen andere Methoden zu benutzen. Schon seit Jahren ist es übrigens verboten, Tierversuche für Kosmetika wie Cremes oder Schminke zu machen.

Mehr dazu erfahrt ihr in diesem Video:

Warum werden Tierversuche gemacht?

In Tierversuchen bekommen zum Beispiel Mäuse bestimmte Stoffe gespritzt oder ins Futter gemischt. So wollen Forschende herausfinden, ob diese Stoffe gefährlich sind, also zum Beispiel Schmerzen, Erbrechen oder etwas Schlimmeres verursachen. Wenn die Tiere dann auf eine bestimmte Weise reagieren, dann ist das ein Hinweis darauf, dass diese Stoffe vielleicht auch gefährlich für Menschen sein könnten.

Welche Alternativen gibt es?

In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten wurden Möglichkeiten entwickelt, um Tierversuche zu ersetzen. Forschende sagen allerdings, dass diese Methoden noch nicht ausreichen, um Tierversuche ganz zu ersetzen:




Der Artikel wurde erstmals am 25.04.2019 online gestellt und zuletzt am 04.05.2026 aktualisiert.

logo! hat am 24.04.2026 in der Sendung darüber berichtet.