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Brasilien: Konferenz der (wandernden) Tiere

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Brasilien:Konferenz der (wandernden) Tiere

Milliarden Tiere legen jedes Jahr weite Strecken zurück - teils sogar über Ozeane und Kontinente hinweg. Warum sie das tun und welche Tiere am weitesten "wandern", lest ihr hier.

Tiere können schwimmen, springen, klettern oder kriechen. Aber wusstet ihr, dass einige von ihnen auch wandern?
Klar, solche Tierwanderungen kommen natürlich ohne Rucksack, Wanderschuhe und Brotzeit aus. Stattdessen wird vom "Wandern" gesprochen, weil Milliarden Tiere jedes Jahr enorme Strecken zurücklegen – egal ob in der Luft, im Wasser oder an Land. Einige von ihnen durchqueren dabei sogar Kontinente und Ozeane. Hier lernt ihr fünf solcher wandernden Tierarten kennen und erfahrt, welche von ihnen die ultimativen Wanderprofis sind:

Elefanten
Meeresschildkröte
Gnu
Grauwal
Küstenseeschwalbe

Afrikanische Elefanten 🐘

Afrikanische Elefanten wandern lange Strecken, um genügend Nahrung zu finden. Kein Wunder, schließlich brauchen sie sehr viel davon: 200 Kilogramm können die Riesen täglich verschlingen.

Quelle: Imago / Zoonar

Warum Tiere "wandern"

Die meisten Tierarten legen solche weiten Strecken zurück,

  • um zu überwintern: Zugvögel fliegen dafür während der Wintermonate in wärmere Regionen.
  • um genug Nahrung zu finden: So wandern Gnus, Zebras und Antilopen während der Regenzeit immer in die afrikanische Region, in der es Wasser und frisches Weideland gibt.
  • um sich fortzupflanzen: Manche Arten bekommen ihre Jungen an ganz bestimmten Orten. Lachse schwimmen zum Beispiel zurück zu ihren Geburtsorten, um dort Eier zu legen.

Wie das mit der Wanderung bei Walen funktioniert und welcher besondere Trick ihnen dabei hilft, erfahrt ihr im Video:

ES Warum Wale wandern

Warum Wale "wandern" und welchen besonderen Trick sie dafür brauchen.

24.03.2026 | 1:31 min

Besserer Schutz?

Viele dieser wandernden Tierarten sind bedroht. Deshalb findet im Ort Campo Grande in Brasilien gerade eine wichtige Konferenz statt. Dort treffen sich viele verschiedene Menschen aus der ganzen Welt: Fachleute aus Wissenschaft und Naturschutz, Vertreterinnen und Vertreter von Regierungen und indigenen Gemeinschaften. Sie versuchen, Lösungen zu finden, wie solche wandernden Tierarten besser geschützt werden können.

Über dieses Thema berichtete logo! in der Sendung vom 24. März 2026.