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Diese Tipps solltet ihr kennen:So gibt's keinen Sonnenbrand!
Im Sommer in der Sonne spielen oder auch einfach nur chillen, ist einfach toll! Manche finden es auch toll, braun zu werden. Das ist allerdings keine gute Idee.
Wer zu lange ungeschützt in der Sonne bleibt, kann einen Sonnenbrand bekommen. Der kann nicht nur ganz schön wehtun, sondern auch dafür sorgen, dass man später Hautkrankheiten bekommt.
Die Sonne kann uns richtig gut tun, wenn wir uns ausreichend schützen.
Quelle: APTop 3: So schützt ihr euch am besten vor Sonne
- Im Schatten bleiben: Ein bisschen enttäuschend, aber am besten ist es, ihr geht gar nicht erst in die pralle Sonne. Vor allem nicht zwischen 11 und 15 Uhr. Dann scheint die Sonne am stärksten.
- Möglichst viel bedecken: Sonnenhut, T-Shirt statt Top, Sonnenbrille oder sogar UV-Kleidung: Je mehr von Kopf und Körper bedeckt ist, desto besser seid ihr geschützt.
- Sonnencreme benutzen – aber richtig! Wichtig ist:
🕒 Der richtige Zeitpunkt: Cremt euch schon 20 bis 30 Minuten vor dem Rausgehen ein. Dann kann die Sonnencreme gut einziehen.
🧴 Die richtige Menge: Nehmt lieber etwas mehr Sonnencreme, als ihr für nötig haltet.
🔄 Richtig oft: Auch wenn's nervt: Nachcremen ist wichtig, etwa alle zwei Stunden. Besonders dann, wenn ihr im Wasser wart.
Wie Sonnencreme funktioniert
Schuld an einem Sonnenbrand sind die UV-Strahlen der Sonne. Sonnencreme hilft dabei, einen Teil dieser Strahlen abzuhalten und die Haut zu schützen. Wie genau das funktioniert, erfahrt ihr in diesem Video:
Wie die Creme es schafft, uns zu schützen.
28.07.2022 | 1:24 minWas die Zahlen auf der Sonnencreme bedeuten
Sonnencremes gibt es in verschiedenen Stärken. Die Zahl auf der Packung zeigt, wie gut die Creme schützt. Je höher der Lichtschutzfaktor (LSF), desto besser seid ihr vor UV-Strahlen geschützt. Kinderhaut ist besonders empfindlich. Deshalb solltet ihr Sonnencreme mit mindestens LSF 30 benutzen, besser noch LSF 50.
So funktioniert der eigene Schutz der Haut
Wie lange ihr in der Sonne bleiben könnt, hängt auch von eurem Hauttyp ab. Jeder Hauttyp hat eine sogenannte Eigenschutzzeit. Sie zeigt, wie lange die Haut ohne Sonnenschutz in der Sonne bleiben kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Diese Infos können euch helfen:
Ein Beispiel:
Menschen mit heller Haut, Sommersprossen und blonden Haaren und blauen Augen haben oft Hauttyp 2. Ihre Haut bekommt schon nach etwa 20 Minuten Sonnenbrand.
20 Minuten × LSF 30 = 600 Minuten
Das wären zehn Stunden. Aber Achtung: Das ist nur ein Richtwert. Jeder Mensch ist anders. Deshalb solltet ihr euch gründlich eincremen, regelmäßig nachcremen und darauf achten, wie eure Haut reagiert.
Warum die alte Sonnencreme oft nicht mehr viel taugt
Aufgepasst: Die angebrochene Sonnencreme vom letzten Sommer zu benutzen, solltet ihr vermeiden. Durch Luft, Wärme und Sonnenlicht können sich Inhaltsstoffe verändern. Dann schützt die Creme vielleicht nicht mehr richtig oder kann die Haut reizen.
Warum uns Sonne aber auch richtig gut tut
Sonne schadet uns aber nicht nur, sie tut uns auch richtig gut. Wenn ihr also die Tipps oben beachtet und geschützt die Sonne genießt, könnt ihr auch etwas Gutes für eure Gesundheit tun.
Sonnenschein macht...
So versorgt uns die Sonne zum Beispiel mit Vitamin D. Scheint die Sonne auf unsere Haut, produziert unser Körper mehr Vitamin D und das macht sich bemerkbar. Denn das kann für schönere Haut, gesündere Augen und Knochen und für ein stärkeres Herz sorgen.
Viele Menschen sind außerdem wacher, wenn sie viel Sonne abbekommen. Auch, weil wir besser schlafen können, wenn wir am Tag viel Sonne getankt haben.
Das Sonnenlicht fördert außerdem die Produktion des Glückshormons Serotonin. Das macht gute Laune! Die Stimmung ist dadurch bei vielen Menschen deutlich besser und sie fühlen sich voller Energie und fitter, wenn die Sonne scheint.
Richtig oder falsch? 10 Sonnenmythen im Check
10 Sonnenmythen im Faktencheck
Wird man im Schatten eigentlich braun? Und wie bitte, Nutella hat einen Lichtschutzfaktor?! Klickt euch durch diese 10 Sonnenmythen!
Quelle: dpa