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Darum geht's:Riesenstreik in Argentinien
Straßen ohne Busse, Bahnhöfe ohne Züge, Flughäfen ohne Flugzeuge ... Klar, Streiks kennen wir auch in Deutschland. Aber das, was gerade in Argentinien passiert, ist echt nochmal 'ne Nummer größer: Dort legt gerade ein Riesenstreik das ganze Land lahm - und zwar schon zum dritten Mal! Anstatt zu arbeiten, gingen Tausende Menschen auf die Straßen, um zu protestieren.
Hier stand am Freitag vieles still: Argentinien, im Süden von Südamerika.
Quelle: ZDFDeshalb sind die Menschen in Argentinien unzufrieden
Tausende Menschen haben am Freitag in Argentinien ihre Arbeit niedergelegt, um zu streiken. Im ganzen Land fuhren weder Züge noch U-Bahnen oder Taxis. Flugzeuge blieben am Boden, die Häfen standen still. Und: Auch Post und Müllabfuhr wurden bestreikt. Schulen blieben allerdings weiterhin geöffnet.
Die Menschen in Argentinien protestieren damit gegen die Politik der aktuellen Regierung. Denn: Der Präsident Javier Milei hat ein hartes Sparprogramm auf die Beine gestellt. Seitdem sind die Preise im Land gestiegen. Viele Menschen, die beim Staat angestellt waren, wurden entlassen. Und: Diejenigen, die schon im Ruhestand sind, kriegen so wenig Rente, dass es kaum zum Leben reicht.
Die Probleme Argentiniens sind nicht neu. Schon seit vielen Jahren wächst die Armut im Land - und die Menschen werden immer wütender:
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