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Wenn andere ständig aufs Handy gucken
Kennt ihr das? Ihr seid mit Freunden zusammen und die gucken ständig auf ihr Handy. Das kann nerven und sich auch echt blöd anfühlen. Mehr als jeder Dritte von euch hat sich dadurch schon mal ignoriert gefühlt. Das kam bei einer neuen Studie raus. Die hat 10– bis 17-Jährige gefragt, wie sie Medien nutzen.
Ein Thema in der Studie: „Phubbing“ (ausgesprochen: Fabbing). Das Wort beschreibt genau solche Situationen: Wenn also zum Beispiel alle am Esstisch sitzen und manche nur aufs Handy gucken, dann ist das Phubbing.
Die Studie hat gezeigt, dass es nicht nur bei einem schlechten Gefühl in dem Moment bleibt. Kinder und Jugendliche, die häufig Phubbing erleben, fühlen sich insgesamt einsamer und gestresster.
- Bei der Untersuchung wurden auch Fragen zu den Themen soziale Medien und Gaming gestellt.
- 10- bis 17-Jährige verbringen an einem normalen Wochentag im Durchschnitt 2,5 Stunden auf sozialen Netzwerken und fast 2 Stunden mit Gaming.
- Bei jeder vierten Person sehen die Macher der Studie Probleme. Der Grund: Diese Kinder und Jugendlichen nutzen Medien so häufig und so lange, dass es sich schlecht auf ihre Gesundheit auswirkt. Manche sind sogar süchtig nach Medien.
Die Macher und Macherinnen der Studie fordern, dass es in der Schule ein Fach „Gesundheit“ geben soll. In dem soll es auch darum gehen, wie ihr am besten Medien nutzen könnt, ohne dass es dadurch bei euch und eurem Umfeld zu Problemen kommt.
Diesen Text hat Lara geschrieben.
Habt ihr schon mal Phubbing erlebt und wie habt ihr euch dabei gefühlt?
Kommentare
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- Davide
Ich bin emo und goone gerne
- reinhard
ich bin slow
- maxPro3500
war so süchtig und so joa dass mein essen kalt geworden ist
- egon
etwas süchtig und so joa