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Moderne Sklaverei:Moderne Sklaverei - was das bedeutet!
Sklaverei ist abgeschafft. Allerdings gibt es weltweit immer noch viele Menschen, die ausgebeutet werden. Das nennt man moderne Sklaverei.
Sklaven oder Sklavinnen, damit meint man ursprünglich Menschen, die keine Rechte haben. Sie "gehörten" praktisch anderen Menschen und mussten für diese arbeiten. Das gibt es heute nicht mehr, trotzdem werden viele Menschen heute noch ausgebeutet.
Von moderner Sklaverei sind auch Kinder betroffen.
Quelle: imagoMit dem Begriff "moderne Sklaverei" meint man zum Beispiel Zwangsarbeit. Das heißt, Menschen werden zum Arbeiten gezwungen oder sie haben keine andere Wahl als zu arbeiten - oft für sehr wenig oder kein Geld. Davon betroffen sind vor allem arme Menschen, deren Not ausgenutzt wird - darunter sind häufig auch Kinder.
Das hat moderne Sklaverei mit uns zu tun
Auch in Deutschland gibt es Dinge zu kaufen, hinter denen Zwangsarbeit stecken könnte. Das Risiko bei ihnen ist groß, dass sie auch von Menschen hergestellt wurden, die zur Arbeit gezwungen werden. Welche Dinge das sind, könnt ihr hier nachlesen:
Das sind "Risikoprodukte"
Schokolade besteht aus Kakaobohnen. Ein großer Teil der Kakaobohnen wird in den westafrikanischen Ländern Ghana und Côte d'Ivoire angebaut. Die Menschen sind dort oft sehr arm. Deswegen sind viele, auch Kinder, gezwungen, bei der Ernte der Kakaobohnen zu helfen.
Die Arbeit auf den Kakao-Plantagen ist oft hart und sogar gefährlich. Bei der Ernte werden oft scharfe Werkzeuge benutzt und schwere Säcke geschleppt. Außerdem werden häufig giftige Chemikalien eingesetzt.
In unseren Handys, Computern und Tablets stecken viele wertvolle Rohstoffe. Diese Rohstoffe kommen meistens aus Ländern in Afrika. In der Demokratischen Republik Kongo wird zum Beispiel Kobalt abgebaut. Das wird für die Akkus von Smartphones benötigt. In vielen solcher Minen gibt es Zwangsarbeit. Auch Kinder werden gezwungen, in Minen für den Abbau von Kobalt zu arbeiten.
Kleidung wird oft in Ländern wie China, Indien oder Bangladesch hergestellt. In Fabriken, in denen zum Beispiel unsere Kleidung genäht wird, gibt es oft Zwangsarbeit: Dort müssen vor allem Frauen und Mädchen oft unter furchtbaren Bedingungen arbeiten - jeden Tag, viele Stunden lang. Für ihre Arbeit werden sie sehr schlecht oder sogar gar nicht bezahlt.
Ganz auf diese Produkte zu verzichten, ist gar nicht so einfach. Aber: Trotzdem könnt ihr vermeiden, sie zu kaufen.
Behaltet eure Smartphones länger
Hand aufs Herz: Man muss sich nicht jedes Jahr ein neues Handy kaufen. Stattdessen kann man es benutzen, bis es nicht mehr funktioniert. Das spart Rohstoffe und ist besser für die Umwelt.
Quelle: AP/Kiichiro SatoDiesen Text haben Julia, Karola und Felix geschrieben.
Mittlerweile ist Sklaverei auf der ganzen Welt verboten.
22.08.2026 | 1:44 min