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Lernt mehr über die USA
Die Flagge der USA
- Kontinent: Nordamerika
- Einwohnerzahl: 341,8 Millionen
- Hauptstadt: Washington D.C.
- Sprachen: Englisch
- Geld: Dollar
- Staatsoberhaupt: Donald Trump
- So grüßt man: Hello/Hi
Die USA ist das drittgrößte Land der Welt. Zu dem Land gehören 50 Staaten, dazu zählen auch Alaska und die Insel Hawaii, auch wenn sie nicht an die restlichen Staaten grenzen.
Quelle: ZDFDie USA liegt auf dem Kontinent Nordamerika. Mit 9.833.517 Quadratkilometern ist die USA das drittgrößte Land der Welt. An der Westküste der USA liegt der Pazifik und im Osten der Atlantische Ozean. Im Norden grenzt die USA an Kanada und im Süden an Mexiko. Die USA wird auch vereinigte Staaten von Amerika genannt, um genau zu sein besteht die USA aus 50 Staaten. Sie werden durch die weißen Sterne auf der Flagge dargestellt.
Alaska ist auch ein Staat der USA, auch wenn er nicht an den Rest der USA grenzt. Er grenzt im Norden an Kanada.
Die Insel Hawaii gehört auch zur USA und liegt im Pazifik. Dort wird aber nicht nur Englisch, sondern auch Hawaiisch gesprochen. Zur Begrüßung sagen die Menschen dort: Aloha.
Die Geschichte der Vereinigten Staaten geht weit zurück. 1492 entdeckte der italienische Seefahrer Christoph Kolumbus das Land, ohne zu wissen, dass es Amerika ist. Er wollte eigentlich nach Indien und nannte die Menschen in Amerika auch Indianer. Wir nutzen mittlerweile den Begriff indigene Völker.
Nach der Entdeckung war Amerika für viele andere Länder sehr interessant und vor allem Engländer, Franzosen und Spanier haben sich hier niedergelassen. Die Engländer haben an der Ostküste die ersten 13 Kolonien gegründet. Von 1775 bis 1783 kam es zum Unabhängigkeitskrieg zwischen Großbritannien und den Briten, die nach Amerika ausgewandert sind, denn sie wollten unabhänging in Amerika leben. Nach Ende des Krieges gab es eine erste Verfassung und George Washington wurde erster Präsident der USA. In den nächsten Jahrzehnten wurde die USA immer größer.
Während im Norden die Industrialisierung foranschritt und die Menschen in einer offeneren Gesellschaft lebten, wurden die Menschen im Süden versklavt, sie hatten keine Rechte. In der Landwirtschaft arbeiteten zum Beispiel Menschen unter Sklaverei auf Plantagen. 1860 wurde Abraham Lincoln Präsident der USA. Er war gegen die Sklaverei und wollte diese abschaffen. Im Süden waren die versklavten Menschen billige Arbeitskräfte, die sie für die schwere Arbeit auf den Feldern ausnutzten. 1861 kam es dann zu einem Krieg zwischen dem Norden und dem Süden. Nach vier Jahren siegte der Norden und die Abschaffung der Sklaverei wurde Gesetz.
Die alten Werte und Gesetze der Sklaverei ziehen sich jedoch bis in die heutige Zeit. Vor allem schwarze Menschen leiden noch heute unter Rassismus, der sich aus der damaligen Zeit der Sklaverei ableitet.
Dem Großteil der Menschen in den USA geht es sehr gut. Sie leben jedoch anders als wir in Deutschland. Die Regierung greift dort weniger in das Leben der Menschen ein, als hier bei uns. In den USA gilt der Spruch "Jeder ist seines Glückes Schmied." Jeder ist also für sein eigenes Glück verantwortlich. Die USA ist die größte Weltwirtschaft, es gibt gute Schulen und Krankenhäuser. Anders als in Deutschland gibt es aber keine Krankenversicherungen und die Menschen müssen oftmals privat für Behandlungen aufkommen.
Wie in Deutschland gibt es auch in den USA eine Schulpflicht, alle Kinder müssen zur Schule gehen. Das Schulsystem ist in den 50 Staaten jedoch unterschiedlich, jeder Staat entscheidet dies selbst. Kinder gehen ab drei Jahren in den Kindergarten oder zur Vorschule. Ab fünf Jahren besuchen die meisten Kinder dann die Grundschule (Elementary School). Anders als in Ddeutschland kann die Grundschule auch bis zur fünften oder sechsten Klasse gehen. Darauf folgt die Middle School, die bis zur achten oder neunten Klasse geht. Dann geht´s auf die High School. In Deutschland ist das das Gymnasium, die Real- oder Hauptschule.
Die Menschen haben wie auch in Deutschland das Recht, ihre Religion frei auszuüben. Die meisten sind evangelische Christen, aber es gibt auch viele Atheisten, das heißt sie gehören keiner Religion an, Juden und katholische Christen.
Die USA hat eine Demokratie, in der Bürger wählen, wer das Land regiert. Der Präsident ist das Staatsoberhaupt und wird alle vier Jahre gewählt. Gerade ist das Joe Biden. Er gehört zur Partei der Demokraten. Anders als in Deutschland gibt es in den USA nämlich nur zwei große Parteien. Donald Trump ist Präsidentschaftskandidat der Republikaner.
Reise durch die USA
Hollywood
Es ist die Filmstadt überhaupt. Jeder von euch hat bestimmt schonmal einen Film gesehen, der hier produziert wurde. Ganz viele Schauspieler sind in Hollywood bekannt geworden.
Quelle: colourbox.de