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Künstliche Intelligenz:Fünf Beispiele, was sie (noch) nicht kann
So super Künstliche Intelligenz oft klingen mag: Sie hat auch ihre Grenzen. Was sie zum Beispiel (noch) nicht schafft, erfahrt ihr hier! ⬇️
Mal eben schnell einen Chatbot gefragt, was die Hauptstadt von der Schweiz ist oder wie man diese blöde Textaufgabe in Mathe löst. Ein Chatbot kann die Antwort auf solche Fragen in Sekundenschnelle liefern. Aber Vorsicht: Chatbots funktionieren mit Künstlicher Intelligenz und sind nicht fehlerfrei! Im Gegenteil: Manchmal erfinden Chatbots sogar Antworten, falls sie keine Lösung parat haben. Welche Grenzen Künstliche Intelligenz hat, haben wir unten für euch zusammengefasst.
KI wird zwar immer weiterentwickelt und verbessert, aber sie hat auch Grenzen.
Quelle: ZDFDaran scheitert KI zum Beispiel:
Vielleicht habt ihr ja schon mal selbst einem Chatbot eine Frage gestellt. Die funktionieren wie gesagt auch mit Künstlicher Intelligenz. Ihre Antworten klingen oft superschlau. ABER Vorsicht: Nicht alles, was Chatbots sagen, stimmt.
Das hat diesen Grund: Wenn sie für ihre Antworten nach Informationen im Internet suchen und dort auf eine falsche Information stoßen, könnte es sein, dass sie diese einfach so übernehmen. Manchmal erfinden sie ihre Antworten auch. Fachleute nennen das: Halluzination. Mehr dazu erfahrt ihr oben im Video.
Fachleute untersuchen immer wieder, wie gut wir uns zum Beispiel von Chatbots verstanden fühlen. Die Untersuchungen zeigen, dass wir uns mit ihnen sogar ziemlich verbunden fühlen können. Teils sogar mehr als zu anderen Menschen! Warum das problematisch sein kann, erklären wir oben im Video.
Was Chatbots außerdem nicht können: Mal jemanden in den Arm nehmen, wenn man traurig ist, oder ein Geschenk zum Geburtstag überreichen.
... kann Künstliche Intelligenz nicht. Sie hat kein Gehirn, keine Gefühle und auch kein Bewusstsein wie wir Menschen. Für ihre Antworten verarbeitet Künstliche Intelligenz beispielsweise Informationen, die es schon im Internet gibt. Oft klingen diese Antworten zwar so, als seien sie von einem Menschen. Allerdings macht Künstliche Intelligenz menschliches Verhalten einfach gesagt nur nach - und das teils ziemlich gut!
Klar: Chatbots, die mit Künstlicher Intelligenz funktionieren, können hilfreich sein. Allerdings werden sie auch für verbotene Dinge benutzt. Zum Beispiel, um Fakes zu erstellen, die andere Menschen entweder falsch darstellen oder sie in die Irre führen sollen. Das kann ein echtes Problem sein - mehr dazu im Video oben!
Diese Fälschungen nennt man auch Deepfakes. Dafür kann das Programm selbst keine Verantwortung übernehmen und bestraft werden. Das kann nur der Mensch, der das Programm entwickelt hat oder es bedient.
Wir Menschen sprechen oft darüber, wie man Energie sparen und nachhaltiger leben kann, um die Umwelt zu schonen. Im Gegensatz dazu brauchen Programme, die mit Künstlicher Intelligenz funktionieren, sehr viel Strom. Das liegt an den riesigen Computern, die man für Künstliche Intelligenz braucht - mehr dazu oben im Video.
Mit jeder Frage, die man einem Chatbot stellt, wird also viel Energie verbraucht. Deshalb sollte man sich immer gut überlegen, ob man die Hilfe der Künstlichen Intelligenz überhaupt braucht oder nicht.
Äh, was war noch mal Künstliche Intelligenz?
Künstliche Intelligenz wird oft abgekürzt und einfach "KI" genannt. Was genau dahintersteckt, erklären wir in diesem Video:
12.10.2021 | 1:32 min
Diesen Text hat Caro geschrieben.