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Walrettung:Eine GeWALtige Aufgabe
🐋😯 Wenn ein Wal am Strand liegt, ist das ein echter Notfall. Damit er wieder zurück ins Meer kommt, müssen viele zusammenarbeiten: Meeresbiologen, Tierärzte, Feuerwehr, Polizei und manchmal sogar Taucher!
Warum es so schwer ist, gestrandeten Walen zu helfen.
29.03.2026 | 1:27 minEigentlich leben Wale nicht in Strandnähe, sondern im tiefen Wasser, wo sie gut schwimmen können. Doch wenn ein Wal strandet, braucht er sofort Hilfe! Das machen die Helferinnen und Helfer, um ihn zu retten:
Der Wal ...
An Land trocknen Wale sehr schnell aus. Deshalb gießen Helferinnen und Helfer regelmäßig Wasser über ihn. Manchmal legen sie auch nasse Tücher oder Decken auf die Walhaut, damit sie nicht austrocknet.
Wale atmen durch das Loch oben auf ihrem Kopf. Darum achten die Helfer genau darauf, dass dieses Atemloch immer frei bleibt.
Manchmal strandet ein Wal, weil er krank oder verletzt ist. Tierärztinnen und Tierärzte untersuchen deshalb, ob er Wunden oder andere Probleme hat.
Wenn der Wal gesund genug ist, wird versucht, ihn zurück ins tiefe Wasser zu bringen. Das geht aber nicht mit einem Seil oder Kran – das könnte den Wal verletzen. Eine Möglichkeit: Bagger schaufeln eine Art Rille in den Sand bis zum Meer. Im besten Fall kann sich der Wal so selbst befreien und zurück ins Meer schwimmen.
Wenn der Wal wieder schwimmt, ist die Arbeit noch nicht vorbei! Helferinnen und Helfer begleiten ihn oft mit Booten, bis sie sicher sind, dass er alleine weiterkommt und nicht wieder Richtung Strand schwimmt.
So eine Rettungsaktion gab es gerade erst: Ein Wal ist zuerst vor Niendorf in der Ostsee gestrandet und konnte dort befreit werden. Jetzt steckt er wieder fest – diesmal vor Wismar. Das ganze Geschichte:
Dieser Text wurde von Gabor geschrieben.