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Sicher im Schnee unterwegs:Lawinen: Wie entsteht die Gefahr?
Viel Schnee sieht traumhaft aus. Doch in den letzten Tagen wurde er in Österreich und den USA zur Gefahr. Wie entsteht eine Lawine und was sagen die Gefahrenstufen? Wir erklären es euch!
In Österreich und den USA sind Lawinen abgegangen, Menschen kamen ums Leben.
Quelle: IMAGO / Volker PreußerEinige von euch waren diesen Winter bestimmt schon im Schnee unterwegs: beim Skifahren, Snowboarden oder Rodeln. Manchmal liegt viel Schnee, manchmal weniger.❄️ In den letzten Tagen ist in manchen Bergregionen besonders viel Schnee gefallen. Das kann gefährlich werden. Denn wenn sich dort sehr viel Schnee ansammelt, kann er plötzlich ins Rutschen geraten. Das nennt man Lawine. Aber wie entsteht eine Lawine überhaupt? Klickt dafür ins Video:
Warum rutschen immer wieder Schneemassen von den Bergen?
18.01.2026 | 1:20 minLawinen-Gefahr in den Bergen: Die Gefahrenstufen
In Österreich und den USA kam es zuletzt zu Lawinen. Einige Menschen waren beispielsweise außerhalb gesicherter Pisten unterwegs, als der Schnee abrutschte. Mehrere Menschen kamen dabei ums Leben.
Wenn besonders viel Neuschnee gefallen ist, prüfen Fachleute die Lage ganz genau. Dann geben sie sogenannte Gefahrenstufen heraus. In Teilen Österreichs galt zuletzt die zweithöchste Stufe – also eine hohe Gefahr. Hier erfahrt ihr mehr über die Gefahrenstufen:
Meistens ist alles in Ordnung. Es gibt keine besonderen Warnzeichen. Nur an sehr steilen Hängen kann sich manchmal eine kleine Lawine lösen.
👉 Empfehlung: Sehr steile Hänge wenn überhaupt, dann nur möglichst einzeln befahren und gut aufpassen, damit man nicht abrutscht.
Die Lage ist meistens noch gut, aber es kann schon erste Warnzeichen geben. Vor allem an sehr steilen Hängen kann sich leichter eine Lawine lösen. Große Lawinen, die ganz von allein abgehen, sind eher nicht zu erwarten.
👉 Empfehlung: Die Route vorsichtig auswählen. Sehr steile Hänge wenn überhaupt, dann nur am besten einzeln befahren und besonders aufmerksam sein, wenn der Schnee locker oder ungleichmäßig ist.
Jetzt wird es kritisch. Manchmal hört man sogar ein dumpfes "Wumm"-Geräusch im Schnee oder sieht Risse. Das sind Warnzeichen! An steilen Hängen kann sich leicht eine Lawine lösen, manchmal sogar von selbst oder durch Menschen, die weiter weg von der Piste unterwegs sind.
👉 Empfehlung: Das ist eine gefährliche Situation. Sehr steile Hänge lieber meiden. Wer wenig Erfahrung hat, sollte unbedingt auf gesicherten Pisten bleiben.
Die Lage ist gefährlich. Lawinen können von selbst abgehen, oft sogar große. An vielen steilen Hängen kann sich leicht Schnee lösen. Risse im Schnee oder dumpfe "Wumm"-Geräusche kommen jetzt häufig vor.
👉 Empfehlung: Am besten nur noch auf weniger steilem Gelände unterwegs sein. Bereiche meiden, in die große Lawinen rutschen könnten. Wer wenig Erfahrung hat, sollte unbedingt auf gesicherten Pisten bleiben. Diese Stufe gilt meist nur an wenigen Tagen im Winter, aber dann ist besondere Vorsicht wichtig.
Das ist die höchste Warnstufe, also sehr gefährlich. Viele sehr große Lawinen können von ganz allein abgehen. Sie können sogar bis ins Tal rutschen und Straßen oder Häuser erreichen. Diese Stufe wird nur sehr selten ausgerufen.
👉 Empfehlung: Jetzt sollte man auf keinen Fall abseits von gesicherten Pisten unterwegs sein. Am sichersten ist es, ganz auf Schneesport im freien Gelände zu verzichten.
Dieser Text wurde von Louisa geschrieben.
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