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Was bisher geschah:Die Geschichte von Wal Timmy
Die jüngste Rettungsaktion hat funktioniert - Timmy ist frei! Doch bis es dazu kam, passierte so einiges ...
Alles beginnt Anfang März. Ein Wal irrt tagelang an der Ostseeküste entlang. Er ist in Fischernetze verheddert, Helfer entfernen sie zum Teil.
Am 23. März strandet er auf einer Sandbank vor dem Ort Timmendorfer Strand. Fachleute sind sich einig: Es ist ein Buckelwal. Er wird "Timmy" genannt, nach dem Ort, an dem er gestrandet ist.
Erste Rettungsversuche scheitern
Schnell beginnen verschiedene Rettungsversuche. Ende März schwimmt sich der Wal frei. Aber nicht lange. Immer wieder bleibt er stecken. Fachleute sagen, er scheine sehr schwach zu sein, möglicherweise krank.
Rettungsversuche werden eingestellt
Anfang April entscheiden Fachleute zusammen mit dem Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern: keine weiteren Rettungsversuche für den Wal. Er sei zu geschwächt und man wollte ihn in Ruhe sterben lassen.
Rettungsversuche werden wieder aufgenommen
Obwohl Fachleute dazu geraten haben, den Wal in Ruhe zu lassen, wollen ein paar Tierschützer nicht aufgeben. Sie wollen auf eigene Faust versuchen, das Tier doch noch zu retten. Sie starten verschiedene Versuche, ziehen den Wal in ein spezielles Boot ...
... Rettungsaktion klappt!
Timmy wurde erfolgreich in die Nordsee transportiert. Doch Fachleute sind noch immer besorgt. Hier erfahrt ihr mehr dazu, wie die Rettungsaktion ablief:
So lief die (letzte) Rettungsaktion
02.05.2026 | 1:35 min➡️ Das sagt eine Expertin
Daniela von Schaper ist Meeresexpertin bei der Umweltorganisation Greenpeace. Sie hat am Dienstag, den 14. April 2026, im Interview Kinderfragen zum gestrandeten Buckelwal beantwortet, noch bevor die letzten Rettungsversuche gestartet waren.
Der Buckelwal hat keine Kraft und Energie mehr, sich von der Sandbank frei zu schwimmen.
Warum der Wal überhaupt vom Atlantik in die Ostsee geschwommen war, ist nicht klar. Sicher ist: Der Wal hatte sich in einem Netz im Meer verfangen. Dieser Buckewal hatte mehrere Fischernetze um seinen Körper geschlungen. Das hat ihn offenbar geschwächt. Ein Teil des Netzes steckt noch in seinem Maul und macht ihm Probleme.
Die Expertin sagt, damit Wale genug Ruhe und Nahrung haben und nicht in Netzen landen, müssen Meere besser geschützt werden. Dafür braucht es große Schutzgebiete ohne Schiffe und Fischerei.
Sie sagt auch, dass wir helfen können, indem wir die Umwelt besser schützen, damit Wale auch in Zukunft ein Zuhause haben. Das geht zum Beispiel, wenn wir weniger Fisch essen und Dinge wiederverwenden – dann müssen weniger Waren mit großen Schiffen über die Meere transportiert werden.
🐋 Mehr Infos über Wale
Wale sind oft über weite Strecken im Meer unterwegs.
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