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Zum Nachlesen:Die Geschichte der Raumfahrt
- Viele Länder arbeiten zusammen, um ihre Weltraum-Forschung voranzubringen.
- Im Jahr 1969 landete der erste Mensch auf dem Mond.
- Menschen sollen wieder zum Mond fliegen und später auch zum Mars.
Wer hat noch nie davon geträumt, einmal schwerelos durch Sternennebel zu schweben? Oder einen kleinen Wochenendausflug zum Mars zu unternehmen? Solche Reisen sind bisher nicht möglich. Forschende arbeiten aber daran, Menschen eines Tages zum Mars zu bringen.
Hallo aus der Schwerelosigkeit! Seid ihr bereit für Weltraum-Geschichte? Dann gleich weiterlesen!
Quelle: dpa/epa/nasa1957 fing alles an
Der Startschuss für das Zeitalter der Raumfahrt fiel im Oktober 1957. Die Sowjetunion – ein damaliger Staat, zu dem Russland und weitere heutige Länder gehören – schoss den Satelliten Sputnik 1 in die Erdumlaufbahn. Dieser Satellit wog rund 80 Kilogramm und sendete Funksignale zur Erde. Für eine Runde um die Erde brauchte Sputnik 1 etwas mehr als anderthalb Stunden. Nach drei Wochen gaben die Batterien auf. Doch die Forschenden arbeiteten weiter.
Die USA und die Sowjetunion wollten beide so schnell wie möglich zum Mond fliegen. Zwischen den beiden herrschte ein richtiger Weltraum-Wettlauf. Einen Monat nach dem Flug des Satelliten Sputnik ins Weltall folgte eine sowjetische Rakete mit einem Lebewesen an Bord: Es war die Hündin Laika. Der erste Mensch im Weltall war der 27-jährige Juri Gagarin aus der Sowjetunion. Am 12. April 1961 flog er in einer Raumkapsel 108 Minuten um die Erde.
Mensch auf dem Mond
Die ersten Menschen auf dem Mond: Neil Armstrong und Edwin Aldrin.
Quelle: dpa/epa/AFP/nasaDoch dann kam der große Tag der USA: Am 16. Juli 1969 startete die Mission Apollo 11 mit einer Rakete zum Mond. Drei Tage später erreichte das Apollo-Raumschiff die Umlaufbahn des Mondes. Am 20. Juli 1969 setzte der US-amerikanische Astronaut Neil Armstrong als erster Mensch einen Fuß auf den Mond. Millionen Menschen sahen ihm im Fernsehen dabei zu.
Raumstation MIR
1986 startete der Aufbau der Raumstation MIR. Damals brachte die Sowjetunion das erste Teil der Station ins All. Später gehörte die MIR zu Russland. Eine Raumstation ist übrigens ein Ort im Weltall, der um die Erde kreist und an dem Menschen leben und arbeiten. Weil so eine Raumstation aber superteuer ist und die MIR später als zu alt befunden wurde, hat sich Russland entschieden, sie aufzugeben. Man ließ sie 2001 gezielt abstürzen. Dabei verglühte ein großer Teil über der Erde und die übrigen Teile fielen in den Pazifik.
International Space Station (ISS)
Das ist die International Raumstation ISS.
Quelle: dpa/epaAb 1998 bauten Russland, die USA, Japan, Kanada und mehrere europäische Länder gemeinsam die internationale Raumstation ISS auf. Stück für Stück wurde sie im Weltall zusammengebaut. Seit dem Jahr 2000 ist sie durchgehend von Menschen bewohnt, die dort forschen und leben. 2008 wurde auch das europäische Forschungslabor Columbus zur ISS transportiert.
Raumfahrt für alle?
Früher haben hauptsächlich Staaten Menschen und Satelliten ins All geschickt. Heute sielen auch private Unternehmen, wie SpaceX oder Blue Origin, in der Raumfahrt eine größere Rolle. Sie entwickeln zum Beispiel neue Raketen und forschen daran, wie die bisher sehr kostspielige Raumfahrt günstiger werden kann.
So geht's weiter!
Einer der nächsten Pläne in der Weltraumforschung: Menschen sollen wieder auf dem Mond landen - und irgendwann auch zum ersten Mal zum Mars reisen! Es wird zum Beispiel daran gearbeitet, wie in Zukunft sogar richtige Forschungsstationen auf dem Mond entstehen könnten. Eine Reise zum Mars hingegen würde nicht nur länger dauern, sondern wäre auch schwieriger. Dort hinzufliegen, wäre also ein weiterer großer Schritt in der Raumfahrt.