logo! - die Kindernachrichten des ZDF
Ebola-Ausbruch in Zentralafrika:Schnelle Hilfe gefordert
Die lebensbedrohliche Krankheit Ebola breitet sich gerade in Zentralafrika aus. Um die Krankheit möglichst schnell zu stoppen, ist Hilfe unterwegs.
Bisher ist noch gar nicht klar, wie viele Menschen sich schon mit Ebola angesteckt haben. Man geht von mehreren hundert aus, vor allem in der Demokratischen Republik Kongo, aber auch im Nachbarland Uganda. Das klingt gar nicht so viel, aber es ist trotzdem ein großes Problem.
Fiebermessen, um festzustellen, ob jemand mit dem Virus infiziert ist.
Quelle: AFP/BADRU KATUMBAEbola ist gefährlich:
- Die Krankheit kann sich schnell ausbreiten. Wenn man sich nicht gut vor ihr schützt, kann man sich leicht anstecken.
- Die Krankheit ist lebensbedrohlich, schon jetzt sind wohl mehr als hundert Menschen daran gestorben.
- Es gibt keine Medikamente und keine Impfung gegen diese Art von Ebola-Virus, die gerade umgeht.
Die Situation in der Region ist schwierig:
Außerdem ist die Demokratische Republik Kongo ein Land ist, in dem immer wieder gekämpft wird. Deshalb sind manche Regionen nur schwer zu erreichen. Die medizinische Versorgung ist schlecht und viele Menschen haben nur wenig Wissen über das Virus und die Gefahren.
Händewaschen gehört zu den wichtigen Schutzmaßnahmen.
Quelle: dpaWeltgesundheitsorganisation verspricht Hilfe
Damit die Krankheit möglichst schnell gestoppt werden kann, hat die Weltgesundheitsorganisation jetzt Hilfe versprochen.
- Schutzanzüge, Medikamente und andere Hilfsgüter sollen geliefert werden.
- Menschen sollen auf das Virus getestet werden.
- Kranke Menschen sollen von gesunden getrennt und behandelt werden.
- Gesunde Menschen und vor allem medizinisches Personal sollen informiert werden, wie sie sich vor der Krankheit schützen können.
Mehr über das Ebola-Virus und seine Gefahren:
Was die Krankheit Ebola so gefährlich macht und warum wir in Deutschland trotzdem keine Angst vor ihr haben müssen.
19.05.2026 | 1:32 minDiesen Text hat Carolin geschrieben.