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Mecklenburg-Vorpommern:Das wollt ihr zur Landtagswahl wissen!
Am 20. September wurde in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Landtag gewählt. Dazu hattet ihr viele Fragen - hier gibt's die Antworten!
Etwa 1,3 Millionen Menschen haben bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern die Parteien, Politiker und Politikerinnen gewählt, die in Zukunft Entscheidungen für das Bundesland treffen sollen. Welche Parteien und Themen bei dieser Wahl eine große Rollen gespielt haben, seht ihr unten im Video.
Darum ging es bei der Wahl!
20.09.2026 | 1:39 minlogo! beantwortet eure Fragen
logo! on tour war am Wahltag live vor Ort. Teresa und Johannes zeigen, wie die Parteien abgeschnitten haben und was das für Mecklenburg-Vorpommern bedeuten könnte. Und: Eine Politikexpertin beantwortet in der Sendung einige Fragen, die wir von euch gesammelt haben. Weiter unten gibt's noch mehr Antworten auf noch mehr Fragen von euch!
Mecklenburg-Vorpommern wählt einen neuen Landtag. logo! ist vor Ort und berichtet aus Wismar, wie die Wahl ausgegangen ist und was das bedeutet.
20.09.2026 | 31:30 minNoch mehr Antworten auf eure Fragen:
In Mecklenburg-Vorpommern wird alle fünf Jahre ein neuer Landtag gewählt. Die fünf Jahre nennt man Wahlperiode. So haben die Politikerinnen und Politiker genug Zeit, ihre Pläne umzusetzen. Nach fünf Jahren können die Bürgerinnen und Bürger wieder entscheiden, welche Parteien sie im Landtag vertreten sollen. Jedes Bundesland darf selbst entscheiden, wie lange eine Wahlperiode dauert. Mecklenburg-Vorpommern hat sich für fünf Jahre entschieden. Das ist auch in fast allen anderen Bundesländern so, nur in Bremen wird bereits nach vier Jahren neu gewählt.
- SPD: Manuela Schwesig (sie ist die aktuelle Ministerpräsdentin)
- AfD: Leif-Erik Holm und Enrico Schult
- CDU: Daniel Peters
- Die Linke: Simone Oldenburg
- Grüne: Claudia Müller
- FDP: Jessica Mendle und Jakob Schirmer
- BSW: Peter Schabbel und Sabine Firnhaber
Die AfD ist bei jungen Menschen genauso beliebt wie bei Älteren zwischen 30 und 59 Jahren. Die Linke schnitt bei den 16- bis 24-Jährigen deutlich besser ab. SPD und CDU wurden von jungen Menschen dagegen seltener gewählt.
- Gejubelt wird bei der Partei AfD. Sie landet auf dem ersten Platz und hat im Vergleich zur letzten Wahl im Jahr 2021 sehr viel mehr Stimmen erhalten.
- Die Partei SPD hatte gehofft, die AfD überholen zu können. Das ist ihr nicht gelungen. Sie kommt auf Platz zwei. Bisher regierte die SPD in Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit der Partei Die Linke. Bei dieser Wahl hat die SPD jedoch Stimmen verloren. Trotzdem wird die Partei mit Manuela Schwesig als Ministerpräsidentin wahrscheinlich wieder regieren.
- Die Partei Die Linke landet auf dem dritten Platz. Sie verliert im Vergleich zur letzten Wahl leicht an Zustimmung.
- Auf dem vierten Platz ist die Partei Die Grünen. Im Vergleich zur letzten Wahl hat sie leicht an Stimmen verloren.
- Für die Partei CDU ist das Ergebnis sehr bitter. Die Partei hat es nicht in den Landtag geschafft. Das ist für die Partei das erste Mal überhaupt bei einer Wahl in der Bundesrepublik Deutschland.
- Raus aus dem Landtag ist auch die Partei FDP. Sie hat zu wenige Stimmen erhalten.
- Für die Partei BSW hat es auch nicht gereicht. Um in den Landtag einzuziehen, muss eine Partei mindestens fünf Prozent der Stimmen erreichen.
Politikwissenschaftlerin Gudrun Heinrich sagt: "Das ist ganz ganz unwahrscheinlich" - auch, wenn die Partei AfD die meisten Stimmen bekommen hat. Um allein regieren zu können, hat die AfD nicht genug Stimmen bekommen. Und es will keine andere Partei mit ihr zusammenarbeiten.
- AfD regiert mit anderen: Das ist eher unwahrscheinlich. Denn bisher haben SPD, CDU, Linke und Grüne eine Zusammenarbeit mit der AfD ausgeschlossen.
- SPD regiert mit anderen: Das klappt nur, wenn sich die drei Parteien SPD, Linke und Grüne einig werden und sich zu einer Koalition zusammentun.
- Minderheitsregierung: Wenn kein Team aus mehreren Parteien eine gemeinsame Mehrheit hat, dann könnten eine Partei oder mehrere Parteien zusammen versuchen, trotzdem zu regieren. Für Gesetze und andere Entscheidungen braucht es dann aber immer wieder Unterstützung von anderen Parteien.
In Mecklenburg-Vorpommern gingen viel mehr Menschen wählen als noch bei der letzten Wahl im Jahr 2021. Insgesamt sind 78,1 Prozent der Menschen wählen gegangen.
Mehr Infos zur Wahl in Mecklenburg-Vorpommern
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