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USA: So ist die Macht dort aufgeteilt

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Politik in den USA:So wird Trump kontrolliert

Der US-Präsident hat sehr viel Macht. Aber er ist kein Alleinherrscher: Einfach alles allein entscheiden geht nicht. Kongress und Supreme Court haben da ein Wörtchen mitzureden.

Ein einzelner Mensch, der einfach alles allein bestimmen kann: gefährlich! Das haben sich auch die Gründer der USA vor rund 250 Jahren gedacht. Die Macht wird dort deshalb aufgeteilt.

Donald Trump sitzt an seinem Schreibtisch im Oval Office, hinter ihm die Flagge der USA. Er klappt gerade einen Ordner zu und grinst zur Seite.

US-Präsident Donald Trump ist nicht der Einzige, der in den USA etwas zu sagen hat.

Quelle: dpa / Evan Vucci

Geteilte Macht

1. Der Präsident

Er leitet die Regierung. Und er ist unter anderem dafür zuständig, Gesetze, die beschlossen wurden, auszuführen. Er soll also dafür sorgen, dass sie angewandt und eingehalten werden. Gesetze beschließen kann er aber nicht einfach so. Dafür zuständig ist …

2. Der Kongress

Der besteht aus zwei sogenannten „Kammern“: dem Senat und dem Repräsentantenhaus mit insgesamt mehr als 500 Politikerinnen und Politikern aus dem ganzen Land. Sie beschließen unter anderem Gesetze. Und ihr Job ist es auch, den Präsidenten zu kontrollieren. Der Kongress wiederum wird auch kontrolliert und zwar vom …

3. Supreme Court

Das ist das oberste Gericht der USA. Die Richterinnen und Richter hier können die Gesetze, die der Kongress beschließt, überprüfen. Und sie können auch die Handlungen des Präsidenten und seiner Regierung kontrollieren.

Der Präsident darf noch mehr

Der Präsident hat bei alledem übrigens auch die Möglichkeit, Einfluss auf den Kongress und den Supreme Court zu nehmen:

  • Er kann zu Gesetzen, die der Kongress beschlossen hat, „Nein!“ sagen, bevor sie gelten. Man nennt das „ein Veto einlegen“.
  • Er kann Richter und Richterinnen für den Supreme Court vorschlagen.

Es ist also ein richtiges Hin und Her, bei dem sich alle drei – also Präsident, Kongress und Supreme Court – gegenseitig kontrollieren.

Deshalb sind die sogenannten "Midterms", bei denen neue Kongressabgeordnete gewählt werden, nicht nur für den Kongress selbst wichtig, sondern auch für den Präsidenten:

Das sind die Zwischenwahlen in den USA.

Wie viel Power behält der US-Präsident nach den Midterms? Hier erfahrt ihr, was es mit dieser Wahl auf sich hat!

29.10.2026 | 1:33 min

Gewaltenteilung

Es gibt also längst nicht nur eine Person in den USA, die Entscheidungen für das ganze Land treffen darf. Und außerdem können die Entscheidungen überprüft werden: Sind sie mit der Verfassung, also dem wichtigsten Gesetz der USA, vereinbar?

So soll sichergestellt werden, dass niemand dort übermächtig einfach alles bestimmen kann. Die Macht ist geteilt. Man nennt das auch „Gewaltenteilung“.

Diesen Text hat Carolin geschrieben.

logo! berichtet in dem Video "Wahl-Krimi in den USA: Die Midterms!" über das Thema.

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