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Gen Z regelt: Demos in Deutschland geplant

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Gen Z regelt:Junge Menschen planen auf die Straße zu gehen

In Frankreich gab es zuletzt große Demonstrationen. Jugendliche protestierten zu Tausenden für bessere Bildung. Jetzt sind auch in Deutschland Demos geplant.

Junge Menschen gehen auf die Straße

Viele junge Menschen in Deutschland wollen am kommenden Samstag demonstrieren.

Quelle: Markus Matzel

Sicherlich habt ihr in den letzten Wochen von den zahlreichen Demonstrationen in Frankreich und anderen Ländern mitbekommen. Junge Menschen, darunter Schülerinnen und Schüler, besetzen immer wieder ihre Schulen und protestieren. Sie fordern unter anderem besser ausgestattete Schulen und mehr Lehrkräfte. Auch in Deutschland gibt es für diesen Samstag den ersten großen Aufruf zu einer Demo.

🪧 Worum geht es auf den deutschen Demos?

Ein wichtiges Thema ist Bildung. Doch die Organisatoren wollen zudem auf hohe Preise etwa fürs Wohnen oder für Lebensmittel aufmerksam machen. Sie sagen außerdem: Politikerinnen und Politiker müssen bei ihren Entscheidungen stärker darauf achten, dass sie auch gut für jüngere Menschen sind. Das käme bisher oft zu kurz.

➡️ Warum Probleme an Schulen gar nicht so leicht gelöst werden können, erfahrt ihr hier:

Daumen runter; Probleme in der Schule; Protestschilder

Schließlich sind die meisten schon lange bekannt.

29.10.2026 | 1:32 min

👥 Wie viele Menschen machen bei den Demos mit?

Auf der Internetseite GenZ-regelt.de kann man sich für die Demo anmelden. Mehr als 150.000 Menschen hatten das am Mittwoch bereits gemacht. In 28 Städten sind Aktionen geplant. Ob tatsächlich alle angemeldeten Menschen kommen oder sogar noch mehr mitmachen, weiß vorher niemand.

❌ Warum wollen Schülervertreter die Demos nicht unterstützen? 

In anderen Ländern gab es Gewalt bei ähnlichen Demonstrationen. Einige Menschen befürchten, dass es dazu auch in Deutschland kommt. Die Organisatoren in Deutschland lehnen Gewalt ab. Doch im Internet gibt es Aufrufe, Geschäfte zu plündern. Die Bundesschüler*innenkonferenz erklärte auch vor ein paar Tagen: «Gewalt und Gewaltaufrufe lenken von den eigentlichen Problemen im Bildungssystem ab und können dazu führen, dass berechtigte Forderungen nicht mehr ernst genommen werden.» Deshalb wollen viele Schülervertreter diese Demos nicht unterstützen.

Schülervertretungen setzen sich an Schulen in Deutschland für die Interessen von Schülerinnen und Schülern ein. Die Vertreter gehen selbst zur Schule und setzen sich für die Wünsche, Themen und Forderungen ihrer Mitschüler und Mitschülerinnen in der eigenen Schule, aber auch darüber hinaus ein. Beispielsweise auf Landesebene oder in ganz Deutschland bei der Bundesschüler*innenkonferenz (BSK). Die Vertretungen sind ehrenamtlich und komplett freiwillig. Durch ihr Engagement können die Vertretungen das Schulleben aktiv mitgestalten.


Dieser Text wurde von Pauline und Kinder dpa geschrieben.

💬 Jetzt ihr! Ist es an eurer Schule auch so chaotisch? Was würdet ihr verbessern? ⬇️ Schreibt uns in die Kommentare.

logo! hat am 29.10.2026 in der Sendung darüber berichtet.

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