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Sklaverei in den USA

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Sklaverei in den USA:So wurden Sklaven ausgebeutet und unterdrückt

In den USA kämpfen Schwarze bis heute für ihre Rechte. Dass sie zum Teil noch immer benachteiligt werden, hat mit der Geschichte der Sklaverei zu tun.

Sklavenhandel

Als die ersten Europäer in Amerika ankamen, suchten sie billige Arbeitskräfte. Sie wollten sich ein Leben aufbauen in dem unbekannten Land. Es gab harte Arbeit zum Beispiel in Bergwerken und in der Landwirtschaft. Zu dieser Arbeit wurden Menschen aus Afrika gezwungen.

Ab dem Jahr 1619 entstand nämlich ein Menschenhandel zwischen den Kontinenten Europa, Afrika und Amerika.




Rund 200 Jahre lang lief dieses Tauschgeschäft. Im Jahr 1808 wurde der Sklavenhandel zwischen Afrika und Amerika verboten.
Bis dahin waren bereits Millionen Sklaven nach Amerika, auch in die USA, gekommen.

Innerhalb der USA wurden schwarze Menschen weiterhin als Sklaven verkauft.

Eine Zeichnung zeigt einen Raum, in dem zwei schwarze Frauen auf einem Podest stehen, sie halten Babys im Arm. Um sie herum stehen weiße Männer, einer sitzt vor dem Podest und schaut die Frauen an.

Sklaven und ihre Kinder wurden wie Ware gehandelt und zur Arbeit gezwungen.

Quelle: ddp / camera press / iln

Sklavenarbeit

Sklaven hatten keine Rechte. Sie konnten nicht frei über ihr Leben bestimmen und wurden unterdrückt und misshandelt.

Eine Zeichnung zeigt zwei Sklaven, die auf einer Plantage arbeiten. Im Hintergrund ist ihr Besitzer zu sehen.

Sklaven mussten, so wie hier zum Beispiel in der Landwirtschaft, auf Plantagen sehr hart arbeiten.

Quelle: Imago Images / ImageBROKER

Abschaffung der Sklaverei

Im Jahr 1861 begann ein Krieg zwischen den Staaten im Norden und den Staaten im Süden der USA. Die Nordstaaten waren dafür, die Sklaverei abzuschaffen. Die Südstaaten waren dagegen.

Ein schwarz-weißes Foto zeigt die Zerstörung nach dem Rückzug der Südstaaten-Truppen.

Im Bürgerkrieg ging es auch um die Frage, ob Nord- und Südstaaten ein Land sein sollten, oder geteilt würden.

Quelle: picture alliance / dpa



Unterdrückung geht weiter

Den Krieg gewannen die Nordstaaten. Damit wurde die Sklaverei 1865 in den USA abgeschafft.

Aber Schwarze wurden weiter unterdrückt. Vor allem in den Südstaaten. Es gab immer wieder gewalttätige Überfälle von Weißen auf Schwarze. Außerdem wurden Schwarze streng von Weißen getrennt:

  • Schwarze durften zum Beispiel nicht in die gleichen Schulen gehen, wie Weiße.
  • Sie wurden in anderen Krankenhäusern behandelt.
  • Sie durften nicht auf den Sitzplätzen der Weißen im Bus sitzen.
Ein schwarz-weiß Foto von einem Bus von innen. Dort sitzt eine schwarze Frau, hinter ihr ein weißer Mann.

Rosa Parks weigerte sich 1955, ihren Sitz im Bus für einen weißen Fahrgast freizugeben.

Quelle: AP

Demonstrationen

Gegen diese Ungerechtigkeiten begannen sich immer mehr Schwarze zu wehren. Sie taten das weitgehend friedlich und ohne Gewalt.

Im Jahr 1963 kam es zu großen Demonstrationen an vielen Orten der USA. Dabei machten nicht nur Schwarze, sondern auch Weiße mit.
Sie forderten, dass die Trennung von Schwarzen und Weißen abgeschafft werden solle.

Heute

Die Demonstrierenden hatten Erfolg.
Seit 1964 verbietet ein Gesetz Benachteiligung zum Beispiel wegen der Hautfarbe. Schwarze und Weiße haben laut dem Gesetz die gleichen Rechte und es gibt keine Trennung mehr zwischen ihnen.

Auch wenn sich seitdem vieles verbessert hat für Schwarze in den USA: Trotzdem gibt es bis heute Diskriminierung und Rassismus ihnen gegenüber und immer noch gehen Menschen dort dagegen auf die Straße.

Diesen Text hat Carolin geschrieben.

logo! berichtet am 03.11.2026 in der Sendung zu dem Thema.

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