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Bundeswehr:Schüler sagen NEIN!
Zehntausende Schülerinnen und Schüler sind am Donnerstag in ganz Deutschland auf die Straße gegangen. Sie protestieren gegen die Wehrpflicht.
Seit Januar gibt's für alle 18-jährigen Jungs ein besonderes Geburtstagsgeschenk: Sie bekommen einen Fragebogen der Bundeswehr. Darin werden sie unter anderem gefragt, ob sie als Soldat zur Bundeswehr gehen möchten.
Dieser Fragebogen ist Teil eines neuen Gesetzes. Das soll dafür sorgen, dass wieder mehr Menschen als Soldaten und Soldatinnen zur Bundeswehr gehen.
Das neue Gesetz macht vielen Jugendlichen große Sorgen. Bisher gilt zwar, dass niemand gezwungen wird, zur Bundeswehr zu gehen. Sie fürchten aber zum Beispiel, dass sie in Zukunft doch verpflichtet werden könnten.
Außerdem finden viele, dass sie bei dem Gesetz hätten mitsprechen müssen. Es geht ja schließlich um sie.
Um ihren Ärger zu zeigen, gingen am Donnerstag, den 05. März 2026, zehntausende Schülerinnen und Schülerinnen auf die Straße - und das zum Teil während der Schulzeit.
Streiken statt zur Schule gehen - ist das okay?
Eigentlich nicht! Aber viele Schulen in Deutschland erlauben es ihren Schülerinnen und Schülern, wenn sie sich bei einer Demonstration oder einem Streik engagieren wollen. Schließlich gehört sowas in einer Demokratie dazu.
Streiken: vielleicht - aber Schwänzen: nein!
Die Themen: Streik gegen Wehrpflicht / logo! erklärt: Schulpflicht / iranische Familie / Schüler ohne Handy / Walross im Garten - Moderation: Teresa
05.03.2026 | 10:54 minDieser Text wurde von Carolin geschrieben.