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Body Positivity und Körperbilder:Mein Körper ist schön ... oder?
- Viele Menschen setzen sich unter Druck damit, "schön" zu sein.
- Jeder Körper ist anders und auf seine Weise richtig.
- Darum geht es auch bei "Body Positivity".
Viele berühmte Menschen, wie Schauspieler oder Schauspielerinnen, Models, Sänger und Influencer, sind dünn und sie zeigen das auf Social Media. Diese vielen Bilder und Videos von scheinbar perfekten und vor allem schlanken und sportlichen Menschen können ganz schön stressen: Viele Jugendliche setzen sich unter Druck, dass sie auch so aussehen müssen, um schön zu sein.
Starke Message: Du bist schön, so wie du bist!
Quelle: imagoDas war mal schön?
Mittelalter: 16. Jahrhundert
Als schön galt schon immer das, was schwer zu erreichen war: Damals war das in Europa vor allem helle Haut. Die hatten nur reiche Menschen, die nicht auf den Feldern schuften mussten.
Quelle: IMAGO / Heritage ImagesNiemand ist perfekt!
Klar ist aber: Perfekt ist niemand, und was schön ist, kann jede und jeder für sich selbst bestimmen! Deshalb setzen sich immer mehr Menschen auch auf Social Media dafür ein, den eigenen Körper schön zu finden - auch wenn er nicht "perfekt" aussieht. Sie posten zum Beispiel Fotos oder Videos auf Instagram oder TikTok, auf denen sie ihren Körper ohne Schönheitsfilter oder perfektes Licht zeigen, mit Narben, Pickeln oder Speckröllchen. Die Botschaft ist: Jeder Körper ist schön, wie er ist. Diese Bewegung nennt man die "Body Positivity" - Bewegung.
Was heißt hier schon normal ...
"Body Positivity" bedeutet auch: Dieses Bild von "normal", das auf Social Media oft dargestellt wird, gibt es so gar nicht. Denn jeder Körper ist anders und jeder Körper ist auf seine Weise richtig - egal ob er dünner oder dicker ist. Auch unsere Narben, Pickel oder Leberflecken gehören zu uns und machen uns einzigartig.
Ich muss meinen Körper nicht lieben
Viele kritisieren, dass "Body Positivity" trotzdem immer noch zu sehr den Körper in den Mittelpunkt rückt: Wichtiger als die Frage: "Wie sehe ich aus?" wäre doch die Frage: "Was fühlt sich für mich gut an?"
Auch "Body Positivity", obwohl es gut gemeint ist, kann zu sehr unter Druck setzen. Denn auch wenn "Body Positivity" gar nicht bedeutet, dass man alles an sich lieben muss, entsteht doch bei einigen das Gefühl, sie müssen alles an sich toll finden. Das kann stressen.
Einige Kritikerinnen und Kritiker sagen deshalb: Es reicht, wenn man seinen Körper so akzeptiert, wie er ist.
Diesen Text haben Fränzi und Karola geschrieben.
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