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Alle wichtigen Infos:Was ihr über WhatsApp wissen solltet
Nachrichten, Sprachaufnahmen oder Videos hin und her schicken – bestimmt habt ihr schon mal vom Messenger "WhatApp" gehört oder benutzt es sogar selbst! Aber, wie funktioniert das überhaupt, wer steckt dahinter und welche Regeln gibt es da? Für alle, die kein WhatsApp haben – halb so wild, ehrlich - dazu gleich mehr.
So funktioniert WhatsApp
Fangen wir von vorne an: Erst mal braucht man eine Internetverbindung, wenn man WhatsApp benutzen möchte. Zu einem WhatsApp-Profil gehören neben einer Handynummer auch ein Profilbild und ein Status. Die App kostet nichts. Mindestens 13 Jahre sollte man sein, wenn man den Dienst nutzen möchte – so steht es in den Bedingungen. Allerdings wird WhatsApp trotzdem auch von vielen jüngeren Kindern und Jugendlichen genutzt – schließlich wird das Alter von WhatsApp nicht überprüft.
WhatsApp ist vor allem eines: ein Kurznachrichtendienst. Das heißt, dass man mit WhatsApp kurze Nachrichten, Sprachaufnahmen, Fotos und Videos an Freunde oder Familie schicken kann. Um mit ihnen chatten zu können, braucht man aber erst mal eine Handynummer – andere Menschen über einen Nutzernamen zu adden, wie zum Beispiel bei Snapchat, geht bei WhatsApp nicht.
Es gibt auch die Möglichkeit, ein Bild oder ein Video als Status einzustellen. Das können die eigenen Kontakte dann einen Tag lang sehen.
Bei WhatsApp kann man seinen Standort teilen. Der zeigt, wo man sich im Moment befindet. Man kann auch seine Bewegungen mit Freunden und Freundinnen teilen. WhatsApp zeigt dann zum Beispiel an, wo man sich auf dem Weg befindet. Diese Funktion wird von einigen Menschen kritisch gesehen. Sie befürchten vor allem, dass WhatsApp dadurch zu viele Informationen über eine Person bekommt – zum Beispiel wann sie wohin geht, was sie gerne macht oder wofür sie sich interessiert.
Ohne WhatsApp? Das geht auch!
Nehmen wir zum Beispiel den Klassenchat, den es in manchen Klassen gibt: Klar will man dabei sein, wegen Hausaufgaben, aber auch wegen lustiger Sachen, die in der Klasse ausgetauscht werden. Eure Lehrerinnen und Lehrer dürfen wichtige Informationen allerdings nicht ausschließlich über WhatsApp schicken, das wäre ja unfair für die, die kein WhatsApp haben. In einigen Bundesländern ist es Lehrkräften sogar verboten, WhatsApp zu nutzen. Vielleicht könnt ihr euch mit eurer Klasse ja darauf einigen, euch auf anderen Wegen auszutauschen. WhatsApp hat nämlich auch einige Nachteile, zum Beispiel beim Thema Datenschutz. Dazu müssen wir aber erst mal klären, wem WhatsApp eigentlich gehört.
Wieso WhatsApp zu Facebook gehört
Im Jahr 2014 hat Meta, die Firma, zu der auch die Social-Media-Plattformen Facebook und Instagram gehören, WhatsApp gekauft – für mehrere Milliarden Euro. Aber Moment ... Wenn WhatsApp nichts kostet, wie verdient Meta überhaupt Geld damit? Zum Beispiel mit Unternehmenskonten: Unternehmen zahlen Geld, damit sie WhatsApp nutzen können, um mit ihren Kundinnen und Kunden in Kontakt zu treten.
Außerdem brachte dieser Kauf einige Vorteile mit sich: Meta bekam dadurch etwa Zugang zu den Daten von Millionen Nutzerinnen und Nutzern, zum Beispiel Kontaktinformationen. Solche Daten sind für das Unternehmen besonders wertvoll.
Denn je mehr sie über das Verhalten der Nutzer wissen, desto besser können sie ihnen Werbeangebote machen oder neue Apps entwickeln. Das Thema Datenschutz ist aber nur eines der Probleme in Zusammenhang mit WhatsApp.
Das solltet ihr über WhatsApp wissen
Bei Whatsapp gibt es die sogenannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Das bedeutet, dass nur ihr und die Person, der ihr schreibt, eure Nachrichten sehen könnt. Dazu wird die Nachricht vor dem Versenden in eine Art Geheimtext umgewandelt. Kein anderer kann diesen Geheimtext entschlüsseln. Nur Sender und Empfänger haben eine Art Schlüssel, um die Nachricht zu lesen. Dafür muss aber auf beiden Handys eine der neueren WhatsApp-Versionen installiert sein. Dass WhatsApp dadurch ganz sicher sein soll, bezweifeln viele Menschen.
Überlegt euch wirklich gut, welche Fotos und Videos ihr per WhatsApp verschickt. Denn wenn ihr diese erst einmal gesendet habt, verliert ihr die Kontrolle darüber. Fotos und Videos können – auch lange nach dem Senden – leicht weitergeleitet werden. Und nicht immer sind Leute, die heute eure Freunde sind, auch noch in einigen Monaten eure Freunde. Seid also vorsichtig mit Urlaubsfotos und Fotos, die euch vielleicht später peinlich sein könnten.
Aufpassen solltet ihr bei WhatsApp vor allem dann, wenn euch jemand einen Link schickt. Auch wenn der Link von euren Freunden kommt, kann sich dahinter ein Virus verstecken. Manchmal machen Viren viel auf einem Handy kaputt. Deshalb solltet ihr vor dem Öffnen bei euren Freunden lieber nochmal nachfragen, ob sie euch wirklich einen Link schicken wollten.
Diesen Text hat Meike geschrieben.
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