logo! - die Kindernachrichten des ZDF
Lage in Venezuela:So geht es den Menschen nach dem Erdbeben
Das Erdbeben in Venezuela war so heftig wie seit 100 Jahren nicht mehr. Viele Menschen sind gestorben und viele haben ihr Zuhause verloren. Jetzt konnte ein dreijähiger Junge gerettet werden.
Am 24. Juni bebte plötzlich die Erde in Venezuela - und eine Minute nachdem es vorbei war, kam direkt das nächste heftige Erdbeben. Die Erdbeben waren nicht nur ganz kurz hintereinander, sondern auch besonders heftig! So schwere Erdbeben gab es in Venezuela schon seit mehr als 100 Jahren nicht mehr.
Viele sind gestorben, viele noch vermisst
Mehr als 10.500 Menschen wurden verletzt, von fast 2.000 weiß man, dass sie gestorben sind. Es könnten aber viel mehr sein, befürchten Experten, denn etwa 10.000 Menschen werden noch vermisst. Sehr viele Häuser stürzten bei den Erdbeben ein. Deshalb haben viele Menschen ihr Zuhause verloren. Helferinnen und Helfer sind im Einsatz, um die Vermissten zu finden.
Rettungsaktionen
Eine Woche nach dem Erdbeben konnte, nach Angaben von Rettungskräften aus Jordanien, ein dreijähriger Junge lebend aus den Trümmern gerettet werden. Die Helfer haben ihm zuerst vor Ort geholfen und ihn dann in ein Krankenhaus gebracht. Insgesamt wurden bisher mehr als 6.400 Menschen gerettet.
Das Erdbeben in Venezuela hat die Menschen überrascht - denn Erdbeben sind schwer vorherzusagen. Hier erklären wir, wieso.
11.02.2023 | 1:37 minDie Menschen in Venezuela brauchen nach der Katastrophe dringend Hilfe, zum Beispiel Schlafplätze und Medikamente. Außerdem benötigt das Land viel mehr Helferinnen und Helfer.
Wie Erdbeben überhaupt entstehen, seht ihr hier im Video:
Dieser Text wurde von Meike und Lara-Celine geschrieben.