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Social-Media-Verbot: Diese Pläne betreffen EUCH!

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"KI-Seepferdchen"?!:Social Media: Diese Pläne betreffen EUCH!

Was die Bundesregierung nun beschlossen hat - und wie es jetzt weitergeht.

Wie viel Zeit dürft ihr, also Kinder und Jugendliche in Deutschland, auf Social Media verbringen? Darüber wird in der Politik immer wieder diskutiert. Jetzt hat die deutsche Bundesregierung neue Eckpunkte beschlossen:

  • Altersgrenze von 13 Jahren für Plattformen wie TikTok, Snapchat oder Instagram (außer bei Angeboten extra für Kinder)
  • ab 13 Jahren: "Mini-Konten" mit begrenzten Funktionen, die von den Eltern eingerichtet und beaufsichtigt werden (Nutzung: höchstens eine Stunde pro Tag)
  • "KI-Seepferdchen" für Grundschulkinder: deutschlandweit einheitliches Angebot, das Kindern beibringen soll, gut mit Künstlicher Intelligenz umzugehen
Social Media Verbot

Social-Media-Verbot - oder striktere Regeln? Das wird in der Politik immer wieder diskutiert

Quelle: imago/Westend61

🔜 Was passiert als Nächstes?

Ihr habt's euch bestimmt schon gedacht: Bis diese Regeln in Kraft treten sollen, kann es noch dauern. Denn:
  • Diese Eckpunkte sind noch KEIN konkretes Gesetzesvorhaben, sondern nur eine Art Vorstufe.
  • Und: Auch in der EU wird viel über Social-Media-Beschränkungen diskutiert. Nun müssen sich erst EU-Kommission, -Parlament und Mitgliedsländer auf eine gemeinsame Lösung einigen.
  • Bis das Mindestalter also wirklich eingeführt wird, könnte noch viel Zeit vergehen.

🤓 So sind die Regeln gerade

Bisher gibt es in Deutschland kein festes Mindestalter für soziale Medien. Plattformen schreiben in ihren Nutzungsbedingungen meistens, dass man mindestens 13 Jahre alt sein muss – doch das kann oft nicht geprüft werden.

Über dieses Thema berichtete logo! in der Sendung vom 21. Oktober 2026.