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Korallenriffe könnten in 50 Jahren tot sein!

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Hitzestress durch Klimakrise:Korallenriffe könnten in 50 Jahren tot sein!

Die meisten Korallenriffe der Welt sind bedroht - die Klimakrise macht ihnen zu schaffen. Doch noch ist es nicht zu spät - was ihnen helfen könnte.

Korallen lebend und abgestorben

Korallen lebend und abgestorben

Quelle: IMAGO/dpa

Die meisten Korallenriffe auf der ganzen Welt haben etwas gemeinsam: Sie sind richtig gestresst. Hört sich an, als ob sie zu viele Hausaufgaben aufhätten - aber gemeint ist natürlich was anderes! Und zwar sind sie von der Hitze gestresst. An vielen Orten auf der Welt ist es durch die Klimakrise viel zu warm - und dadurch erwärmt sich auch das Meer. Das ist überhaupt nicht gut für die Korallen. Sie vertragen dauerhaft zu hohe Temperaturen nämlich nicht, sie bleichen dann aus und sterben ab.

Außerdem macht ihnen zu schaffen, dass zu viel gefischt wird. Schiffsanker und riesige Fischernetze, die über den Meeresboden schleifen, beschädigen oft die empfindlichen Korallen. 96 Prozent (also fast alle) der Korallenriffe in warmen, flachen Gewässern gelten laut einer neuen Studie deshalb als bedroht. Betroffen ist damit eine Fläche, die doppelt so groß ist wie das Land Portugal.

Es ist noch nicht zu spät!

Bis 2075, also in 50 Jahren, könnten diese Korallen alle absterben, wenn nichts unternommen wird. Die Forscherinnen und Forscher sagen aber, es sei noch nicht zu spät, um die Korallen zu retten. Sogenannte Treibhausgase wie CO₂ tragen viel zur Erderwärmung bei und damit zu Erwärmung der Meere bei (das könnt ihr übrigens nochmal nachlesen, wenn ihr auf das unterstrichene CO₂ klickt). Würde man weltweit in den kommenden Jahrzehnten viel weniger Treibhausgase ausstoßen, könnte das den Korallen helfen. Auch große Meeresschutzgebiete, in denen zum Beispiel nicht gefischt werden darf, würden den Korallen helfen.

Warum Korallen so wichtig für die Meere und auch für uns sind, erklären wir euch hier:

Wie man die Meere und damit auch die Korallen besser schützen kann, könnt ihr hier nachlesen:

Dieser Text wurde von Meike geschrieben.

logo! hat am 23.10.2026 in der Sendung um 19.25 Uhr darüber berichtet.

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