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11. September 2001:Wie dieser Tag die Welt veränderte
Der 11. September 2001 ist schon 25 Jahre her, doch die Folgen dieses Tages spüren wir noch bis heute. Wir erklären euch, was der Tag alles verändert hat!
Rauchende Hochhäuser - dieses Bild ging damals um die ganze Welt.
Quelle: ZDF / AFPAn diesem Tag fand der größte Terroranschlag in der Geschichte der USA statt. Mehrere Terroristen entführten vier Flugzeuge, während diese in der Luft waren. Mit zweien dieser Flugzeuge flogen sie absichtlich in zwei große Hochhäuser in der Stadt New York. Die Türme stürzten kurz danach ein. Hier erfahrt ihr ganz genau, was damals noch alles passiert ist:
Was vor 25 Jahren am 11. September 2001 geschah.
11.09.2026 | 1:54 minErinnerungen bis heute
Überall auf der Welt sorgte die Nachricht vom 1. September 2001 für großes Entsetzen. Viele Menschen in Deutschland verfolgten die Nachrichten damals über das Fernsehen, aber natürlich gab es auch solche, die bei den Terroranschlägen vor Ort dabei waren. So auch der US-Amerikaner Brook Peters, der damals noch ein Kind war.
So hat dieser US-Amerikaner den Terroranschlag miterlebt.
11.09.2026 | 2:23 minFolgen bis heute
Die Anschläge haben auf der ganzen Welt viele Dinge verändert. Bis heute spüren wir die Folgen davon. Welche das sind, erfahrt ihr hier:
Die Anschläge vom 11. September 2001 haben Menschen auf der ganzen Welt Angst gemacht. Niemand hatte damit gerechnet, dass so etwas passiert. Diese Angst vor terroristischen Anschlägen führte dazu, dass die damalige Regierung der USA den Kampf gegen Terrorismus zu ihrem wichtigsten politischen Ziel gemacht hat. Die USA griffen deshalb bestimmte Ziele in Afghanistan, Irak und Pakistan an. Sie warfen den Regierungen dieser Länder vor, gesuchte Terroristen zu verstecken oder Terror zu unterstützen.
Die USA sind genau wie Deutschland in der NATO. Das ist ein Militärbündnis. Die Mitgliedsländer der NATO haben sich verpflichtet, einander zu helfen, wenn ein NATO-Mitgliedsland angegriffen würde. Das ist der Grund, warum deutsche Soldatinnen und Soldaten die USA bei ihrem Einsatz in Afghanistan unterstützt haben. Ihre Aufgabe war es, für Frieden und Sicherheit zu sorgen.
Wenn ihr schon mal mit einem Flugzeug geflogen seid, dann wisst ihr bestimmt, dass vorher euer Gepäck genau untersucht wird. Manchmal müsst ihr auch durch eine Art Schranke laufen, die euren Körper abscannt. Es darf auch nicht alles mit an Bord: Spitze Gegenstände, Feuerzeuge oder zu viele Flüssigkeiten, die brennen könnten, sind zum Beispiel verboten.
Polizistinnen, Polizisten und Sicherheitsbehörden auf der ganzen Welt wollen unbedingt verhindern, dass solche Anschläge nochmal passieren. Deswegen gibt es nun beim Reisen viel strengere Regeln.
Auch die Geheimdienste vieler Länder haben angefangen, mehr Informationen untereinander auszutauschen. Nach 2001 kamen auch mehr Überwachungssysteme – zum Beispiel Kameras an öffentlichen Plätzen, zum Einsatz. Und auch Polizei und Sicherheitskräfte haben mehr Rechte bekommen, um Informationen über Menschen zu sammeln und auszutauschen. Kritikerinnen und Kritiker finden, dass einige dieser Maßnahmen ein zu großer Eingriff in die Privatsphäre sind und die Freiheitsrechte einschränken.
Die Anschläge vom 11. September 2001 wurden von islamistischen Terroristen ausgeführt. Auch wenn es sehr ähnlich klingt, islamistisch und Islam ist nicht das Gleiche. Da gibt es nämlich einen ganz wichtigen Unterschied: Islamisten sind zwar Muslime und glauben an Religion Islam, aber sie wollen vor allem Macht und wenden dafür oft auch Gewalt an. So wie islamistische Gruppen den Islam verstehen, hat es mit der Religion nicht viel zu tun, sagen einige. Für viele sind die extremen Regeln der Islamisten sogar ein Gegensatz zur Religion Islam.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 ist die Angst vor Islamisten auf der ganzen Welt größer geworden. Dadurch sind auch Vorurteile gegenüber Menschen, die der Religion Islam angehören, entstanden. Deswegen ist es besonders wichtig zu verstehen, dass es einen großen Unterschied zwischen Islam und Islamismus gibt.
Dieser Text wurde von Simone und Teresa geschrieben.