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Entdeckung bis zur Gründung:So sind die USA entstanden
„Christoph Kolumbus hat Amerika entdeckt!“ Habt ihr vielleicht schon mal gehört. Wenn nicht: kein Problem! Stimmt nämlich nicht ganz. Erfahrt, wie es wirklich gelaufen ist.
Christoph Kolumbus und seine Leute waren nicht die ersten Menschen in Amerika, nicht mal die ersten Europäer.
Quelle: APSchon vor Tausenden Jahren lebten Menschen in verschiedenen Teilen des Kontinents Amerika. Sie lebten auch auf dem Gebiet der heutigen USA. Nachfahren dieser Indigenen leben auch heute noch dort.
Vor rund 1.000 Jahren stießen die ersten Europäer auf Nordamerika. Sie hatten den Kontinent vorher noch nicht gekannt. Es waren Wikinger. Sie gründeten ein paar Siedlungen, zogen aber bald wieder ab.
Erst rund 500 Jahre später, im Jahr 1492, kam der italienische Seefahrer Christoph Kolumbus in Amerika an. Er war vom spanischen Königspaar beauftragt worden, einen Weg nach Asien, vor allem nach Indien, zu finden. Deshalb dachte er auch, dass er in Indien gelandet wäre. Erst nach seinem Tod wurde klar, dass Kolumbus einen zuhause noch unbekannten Kontinent gefunden hatte.
Dass Kolumbus Amerika entdeckt hat, ist also nicht ganz richtig. Aber durch ihn bekamen die Europäer erst die Möglichkeit, sich dort auszubreiten und dadurch die dort lebenden Menschen zu vertreiben. Herrscher verschiedener europäischer Länder entschieden, dass sie Amerika erobern wollten.
13 Kolonien
Britische Siedler kommen im Jahr 1620 an der Ostküste Amerikas an. Sie werden von einem Indigenen beobachtet.
Quelle: APIm Nordosten Amerikas, auf dem Gebiet der heutigen USA, setzten sich vor allem die Briten durch. Sie lebten in 13 sogenannten Kolonien an der Ostküste.
Viele Menschen, die hier siedelten, waren aber bald unzufrieden: Sie wollten unabhängig sein von ihrem Heimatland, Großbritannien. Es gefiel ihnen nicht, dass Großbritannien weiter so viel Macht über sie hatte.
Unabhängigkeitskrieg
Ab 1775 kam es zum Krieg zwischen den Kolonien und Großbritannien. Ein Jahr später, am 4. Juli 1776, erklärten sie ihre Unabhängigkeit: Die britischen Kolonien sollten von nun an ein eigenes Land sein, unabhängig von Großbritannien.
Aber erst Jahre später, als Großbritannien den Krieg verloren hatte, erkannte es diese Unabhängigkeit auch an.
Das neue Land nannte sich „Vereinigte Staaten von Amerika“, auf Englisch „United States of America“, kurz USA. Es bestand zunächst nur aus den 13 Kolonien an der Ostküste, die nun zu Bundesstaaten geworden waren.
George Washington wurde im Jahr 1789 zum ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika ernannt.
Quelle: APNach und nach kamen immer mehr Gebiete dazu. Die USA wuchsen immer weiter. Seit 1959 bestehen sie aus 50 Bundesstaaten.
Diesen Text hat Carolin geschrieben.
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