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PISA-Studie: Deutschland schneidet so schlecht ab wie nie

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PISA-Studie:So schlecht war Deutschland noch nie!

PISA-Schock: Den erlebte Deutschland schon 2001 als die erste PISA-Studie erschien. Damals hatten deutsche Schüler und Schülerinnen schlecht abgeschnitten. Nun sind die Ergebnisse noch schlechter als damals.

PISA-Studie: Deutschland schneidet so schlecht ab wie nie
Quelle: IMAGO / photothek, Florian Gaertner

Lesen, Mathe und Naturwissenschaften: Jugendliche in Deutschland schneiden bei der neuen PISA-Studie so schlecht ab wie noch nie. Das haben Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen jetzt bekannt gegeben. Besonders auffällig: Immer mehr Jugendliche haben nicht die Grundkenntnisse, die sie für Schule und später Ausbildung und Job brauchen.

Wichtige Ergebnisse

  • Etwa jeder dritte 15-Jährige hat Probleme beim Lesen.
  • Etwa jeder Dritte hat Probleme bei Mathe.
  • Etwa jeder Vierte hat Probleme mit Naturwissenschaften.
  • Etwa jeder Fünfte kommt in keinem der drei Bereiche ausreichend klar.

So steht Deutschland im Vergleich mit anderen Ländern da

Im Vergleich mit vielen anderen wirtschaftlich starken Ländern liegt Deutschland insgesamt im Durchschnitt. Länder wie Estland, Kanada, die Schweiz und Österreich schneiden deutlich besser ab als Deutschland. Die besten Ergebnisse im Lesen erzielen Jugendliche in Singapur. In Mathe und Naturwissenschaften schneiden Jugendliche aus den chinesischen Regionen Peking, Shanghai, Jiangsu und Zhejiang am besten ab.

Was die Familie damit zu tun hat

Was den Forschenden aufgefallen ist: Wie gut Jugendliche abschneiden, hängt in Deutschland immer stärker von der Familie ab. Zum Beispiel davon, wie viel Geld die Familie hat oder welchen Bildungsabschluss oder Beruf die Eltern haben. In einigen anderen Ländern spielt es eine viel kleinere Rolle, aus welcher Familie man kommt.

Bildungsungleichheit

Gleiche Chancen? Von wegen. Schon im Kleinkindalter kann die Herkunft darüber entscheiden, wer später in der Schule vorne liegt und wer nicht.

31.03.2026 | 1:06 min

Viele Fachleute sehen in den PISA-Ergebnissen einen neuen Tiefpunkt für Deutschland. Aber die Wissenschaftler der Studie sagen: Das müsse nicht so bleiben. Deutschland habe die Chance, Schulen und Bildung zu verbessern.

PISA ist eine Abkürzung für den englischen Namen "Programme for International Student Assessment". Übersetzt heißt das ungefähr: Programm für internationale Schülerbewertung. Die Studie wird seit 2000 regelmäßig gemacht. Bei der Studie lösen 15-Jährige aus vielen Ländern weltweit Aufgaben. Dabei geht es zum Beispiel darum, wie gut sie lesen und ihr Wissen in Mathe und Naturwissenschaften anwenden können. In Deutschland haben 2025 etwa 6.700 Schüler und Schülerinnen teilgenommen. Die Studie zeigt, wie Schüler und Schülerinnen im Vergleich zu anderen Ländern abschneiden und wie gut sie auf Ausbildung, Beruf und Alltag vorbereitet sind.


Dieser Text wurde von Katrin geschrieben.

logo! hat am 8.9.2026 in der Sendung über das Thema berichtet.

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