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Krieg zwischen Israel und Hamas:UN stellt Hungersnot in Gaza fest
Die UN sagt: In Gaza-Stadt leiden sehr viele Menschen an Hunger – so schlimm wie nie zuvor. Israels Regierung sieht das ganz anders. So ist die Lage.
Seit die palästinensische Terrorgruppe Hamas am 7. Oktober 2023 Israel vom Gazastreifen aus angegriffen hat, ist im Gazastreifen Krieg. Das israelische Militär und die Hamas bekämpfen sich. Vieles im Gazastreifen wurde zerstört - und es gibt wenig zu essen, kaum sauberes Wasser und kaum medizinische Hilfe.
Lebensmittel und Medikamente in den Gazastreifen zu bringen und zu verteilen, ist oft sehr schwierig. Hilfsorganisationen kritisieren, dass Israel viele Hilfslieferungen aus anderen Ländern nicht über die Grenzen lässt. Der Gazastreifen ist damit abgeschnitten.
Viele Kinder sind von der Hungersnot im Bereich der Stadt Gaza betroffen.
Quelle: imagoHungersnot in Gaza-Stadt
Die Vereinten Nationen, also die UN, sagen nun: In dem Gebiet Gaza-Stadt herrscht eine Hungersnot. Das heißt, viele Menschen haben so wenig zu essen, dass sie davon krank werden oder sogar sterben können. Die UN meint, dass man die Hungersnot stoppen könne, wenn Israel genug Lebensmittel in den Gazastreifen hineinlassen würde.
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu widerspricht dem. Er sagt, die Berichte der UN seien falsch. Er sagt, Israel liefert Essen – aber vieles werde gestohlen, bevor es bei den Menschen ankommt. Viele andere Länder sehen das anders. Sie sagen: Israel müsste mehr Hilfe zulassen. Manche fordern dafür eine Pause im Krieg – einen Waffenstillstand.
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Dieser Text wurde von Katrin geschrieben.