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Kein Zuhause?!:Zahl der Wohnungslosen steigt
Abends ins eigene Bett kuscheln und morgens in der Küche frühstücken: für die meisten ganz normal. Doch in Deutschland gibt es immer mehr Menschen, die kein eigenes Zuhause haben.
Eine neue Schätzung der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe zeigt: im letzten Jahr waren über eine Million Menschen wohnungslos. Das heißt, sie haben keinen Mietvertrag für eine Wohnung und auch kein eigenes Haus. Viele schlafen bei Verwandten oder Freundinnen und Freunden auf der Couch. Andere wohnen in Unterkünften für Geflüchtete oder in sozialen Einrichtungen. Rund 56.000 Menschen mussten sogar auf der Straße schlafen – das nennt man obdachlos.
In Deutschland waren 2024 mehr als eine Million Menschen von Wohnungslosigkeit betrofffen. Doch was genau heißt das? Wir erklären es euch.
18.11.2025 | 1:24 minWarum passiert das?
Es kann viele Gründe geben. Zum Beispiel:
- Die Miete kann nicht bezahlt werden
- Eltern trennen sich
- Streit
- Menschen ziehen in eine neue Stadt und finden keine Wohnung
Wer ist betroffen?
Besonders krass: Etwa ein Viertel aller wohnungslosen Menschen sind Kinder und Jugendliche. Außerdem stammen die meisten wohnungslosen Menschen nicht aus Deutschland. Viele von ihnen hatten in Deutschland noch nie eine Wohnung.
Vor allem in den Großstädten Deutschlands ist Wohnungslosigkeit ein Problem. Warum das so ist, erfahrt ihr in diesem Artikel:
Dieser Text wurde von Lara-Celine geschrieben.